Für das Goethe-Institut entwickelten wir eine Strategie, die die Institution im politischen Diskurs rund um Fachkräftezuwanderung neu verortet: weg von der Wahrnehmung als reine Kulturinstitution, hin zu einem strategischen Partner der Politik – mit einer Kernkompetenz, die in der Wertschöpfungskette der Integration bislang systematisch unterschätzt wurde.
Das Instrument: eine LinkedIn-basierte Thought-Leadership-Serie, die bewusst mit einem Perspektivwechsel arbeitet. Nicht das Goethe-Institut setzt den Einstieg – sondern die Wirtschaft. HR-Verantwortliche, Vorstände und Geschäftsführende benennen konkrete Herausforderungen der Fachkräfteintegration, regional verortet und gezielt an politische Entscheidungsträger adressiert. Jeder Beitrag folgt dabei einer klaren Dramaturgie: Wirtschaft benennt das Problem – Politik wird adressiert – das Goethe-Institut liefert Kontext und Lösung. Der Leitgedanke dahinter: Kultur baut Brücken, damit Wirtschaft wachsen kann.
Das Ergebnis: Das Goethe-Institut wird als systemrelevanter Akteur sichtbar – nicht als operativer Vermittler, sondern als kulturelle Infrastruktur, ohne die Integration nicht gelingt. Die Wahrnehmung verschiebt sich von Kulturarbeit hin zu einem messbaren Beitrag für wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.