Audi als KI-Vordenker
Um Audi frühzeitig als Meinungsführer im KI-Diskurs zu positionieren, entwickelten wir ein exklusives Zukunftsformat unter dem Namen beyond – und interpretierten dabei Audis Markenclaim Vorsprung durch Technik neu: nicht als technologisches Versprechen, sondern als gesellschaftliche Haltung im Zeitalter künstlicher Intelligenz.

Inspiriert von Stanisław Lems Der futurologische Kongreß (1971) – einem Science-Fiction-Klassiker, in dem die klügsten Köpfe der Menschheit zusammenkommen, um über die Zukunft zu streiten, und dabei die Grenzen zwischen Realität, Technologie und Illusion verhandeln – sollte das Format die Idee dieses visionären Kongresses als reales Diskursereignis neu erfinden. Wir gewannen Hans Ulrich Obrist, künstlerischer Direktor der Londoner Serpentine Galleries und einer der einflussreichsten Kuratoren weltweit, als Partner. Unter seiner Leitung sollte das Format 100 führende Köpfe aus Tech, Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenbringen, um den gesellschaftlichen Impact künstlicher Intelligenz interdisziplinär zu verhandeln.
Die Gestaltungslinie von beyond entwickelten wir in Anlehnung an den Künstler Tomás Saraceno, dessen filigrane Netzstrukturen und Vorstellung vernetzter, schwebender Systeme das visuelle Leitmotiv des Formats prägten – konsequent durchgeführt von der Einladung bis zum Kongresskit.

Das Konzept positionierte Audi als ersten Automobilhersteller, der das Thema Mensch–Maschine besetzt – als strategischen Orientierungsrahmen nach innen und relevante Stimme im gesellschaftlichen Zukunftsdialog nach außen.
